Sonntag, 30. April 2017

Premiere »Vergessenes Land« am 20. Mai

Der dreiteilige Ballettabend »Vergessenes Land« in der Semperoper Dresden versammelt Arbeiten wegweisender Choreografen des 20. Jahrhunderts. Es werden Kreationen von George Balanchine, Jiří Kylián und William Forsythe vom Semperoperballett präsentiert.


Symphony in C« verbindet das Klassische mit dem Zeitgenössischen. George Balanchine kreierte die Arbeit, als er Europa den Rücken gekehrt hatte, um die europäische Balletttradition und den »neoklassischen Stil« in den USA zu etablieren. Für »Symphony in C« wählte der Choreograf ein wiederentdecktes Werk von George Bizet aus.   

In »Vergessenes Land«, einer Arbeit von Jiří Kylián, werden Erinnerungen, Ereignisse und Menschen aufgespürt, die über die Zeit verloren gegangen oder vergessen worden sind. Der tschechische Choreograf wurde durch zwei Kunstwerke zu seinem Ballett »Vergessenes Land« inspiriert: die Komposition »Sinfonia da Requiem« von Benjamin Britten und das Gemälde »Tanz des Lebens« von Edvard Munch.

Es ist wohl William Forsythe persönlichste Choreografie – er schuf »Quintett« als seine Frau, die Tänzerin Tracy Kai-Maier, sterbenskrank war. Aber anstatt seine Trauer auszudrücken, kreierte Forsythe mit »Quintett« eine Hommage an das Leben und den Tanz selbst.

Es tanzt das Semperoper Ballett . Solistinnen und Solisten u. a. Svetlana Gileva, Sangeun Lee, Alice Mariani, Courtney Richardson, István Simon, Dmitry Semionov und Denis Veginy.

Für George Balanchines »Symphony in C« steht Eva Ollikainen am Pult der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Die Palucca Hochschule für Tanz Dresden ist Kooperationspartner.

Die Musik von »Vergessenes Land« und »Quintett« kommt vom Tonträger.

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